Sonnenschutz – Tipps für sichere Ferien!

Geschrieben von: Judit

2015-04-28

0 kommentare

Beim Einkauf zu Sommeranfang legen alle noch eine Sonnencreme neben die üblichen Produkte in den Korb. Aber wissen wir wirklich, was der Lichtschutzfaktor (LSF) bedeutet? Wie sollten wir Zeit an der Sonne verbringen, ohne unserer Haut bleibende Schäden beizufügen?Wenn man den richtigen Umgang mit der Sonne kennt, dann kann Sonne gut für die Haut sein. Es geht mit der Vitamin-D-Synthese los (notwendige Menge Vitamin D ist für gesunde Knochen wichtig ist) und es gibt viele entzündliche Erkrankungen, die sich im Sommer bessern (Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis). Und auch für die Psyche ist sie gut. Doch man muss vorsichtig mit ihnen umgehen und einen Sonnenbrand um jeden Preis vermeiden.

Braucht man Vorbereitung? 

Wenn die Haut gesund ist, braucht man sie auf die Sommer nicht vorbereiten. Die sogenannte Solariumvorbraeunung führt zu keiner nennenswertes Erhöhung des Eigenschutzes der Haut. Pflanzliche Antioxidante wie Carotinoide (Rüebli), Lycopine (Tomaten) oder Grüner Tee können zwar weder Eigenschutz der Haut erhöhen noch einen Sonnenbrand verhindern.

Nur eine kleine Gruppe von Menschen, die man sonnenallergisch nennt, braucht eine Vorbereitung. Das soll man nie im Sonnenstudio machen, sondern bei einem Hautarzt.

Richtiges Verhalten in der Sonne

Es ist wissenschaftlich nicht bewiesen, dass die Sonne immer aggressiver wird. Viel wichtiger, viel gefährlicher als das Loch in der Ozonschicht ist der Lifestyle der Leute. Die Menschen gehen einfach viel sorgloser mit der Sonne um. Sie schützen sich nicht, sie haben viel weniger Kleidung an, und sie befinden sich öfters in Regionen, wo die Sonne viel stärker wirkt – sei es am Strand durch die Reflektors des Wassers, oder im Gebirge durch die Reflektion des Schnees.

Wer sich bräunt, muss wissen, das die Hautalterung deutlich schneller eintreten wird. Je mehr Sonnenlicht, desto mehr Hautalterung und vielleicht auch Hautkrankheiten. Das ist ein Prozess, den man durch Sonnencreme nicht verhindern kann. Verhindern kann man Sonnenbrände.

Babys und Kleinkinder dürfen nie in die pralle Mittagssonne. Der beste Schutz ist ein physikalischer Schutz: Sonnenschutzkleidung, Mütze und T-Shirt, Sonnenbrille und Sonnencreme mit LSF 50 sind ein Muss.

Die Mittagssonne muss vermeiden werden, denn sie hat dann die höchste Intensität. Die richtige Sonnenzeit muss in Betracht gezogen werden, und nicht die offizielle Uhrzeit! In der Schweiz zum Beispiel scheint die Sonne im Sommer zwischen 13.00-15.00 Uhr.

Wie nutz man die Sonnencreme am besten? 

Der Schutzfaktor gibt die Zeit an, die man länger mit dieser Sonnencreme in der Sonne verbringen kann, ohne rot zu werden. Wer ohne Schutz nach 10 Minuten in der Sonne rote Haut bekommt, ist mit Sonnencreme Lichtschutzfaktor 20 theoretisch bis zu 200 Minuten geschützt. Dermatologen empfehlen, lieber schon nach 2/3 der Maximalzeit in den Schatten zu gehen.

Auch wenn einige Produkte damit werben, dass sie wasserfest sind, feststellen die Tests, dass diese Produkte nach dem Baden oft deutlich an Wirkung einbüssen. Deshalb nach jedem Bad erneut eincremen! egal welchen Lichtschutzfaktor man anwendet, nam sollte sich mehrmals eincremen. Einmal am Tag reicht nicht!

Auch wenn auf vielen Tuben oder Flaschen der Begriff Sunblocker steht, kann selbst eine Sonnencreme mit Schutzfaktor 60 nicht alle UV-Stahlen abwenden.

Menschen aus Indien oder Afrika mit sehr dunkler Haut können sich bis 90 Minuten Inder Sonne aufhalten, ohne dass die Haut Schaden nimmt. Nach 90 Min. Sonnenschutzcreme auftragen!

Cremen und Gels soll man ausreichend viel und früh auftragen. Bis eine Sonnencreme wirkt, vergehen mindestens 30 Minuten. Eine Creme sollte nicht zu fett sein, weil sie auf der schwitzenden Haut zu Entzündungen führen kann.

Abends, wenn man nicht mehr in der Sonne ist, muss man dir Haut noch zusätzlich pflegen.

Was soll man in der Reiseapotheke mitnehmen?

Cortisonhaltige Cremen, wie zum Beispiel Hydrocostrison. Das wirkt ebenso kühlend wie eine normale Pflegecreme, hat aber zusätzlich einen entzündungshemmenden Effekt.

Harnstoff bewährt sich sehr. Er bindet Wasser und macht die Haut geschmeidig. Thermalwasser in Spray ist auch empfehlenswert. Es kühlt schön und haben Spurenelemente. Studien haben klar gezeigt, dass es antientzündlich wirkt und die Lichtempfindlichkeit der Haut reduziert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

CAPTCHA Code * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

ARTIKEL DIE SIE NOCH INTERESSIEREN KÖNNTEN

In Verbindung stehende Artikel

sehen alle

Cookie disclaimer

(DE)   Wir verwenden Cookies für statistische Zwecke, und um Ihre Erlebnisse auf der Website zu verbessern. Durch die weitere Nutzung

Sprays gegen Zecken und Mücken

Frühling ist angekommen, und die Menschen verbringen mehr Zeit im Freie. Doch dort lauern bereits die altbekannten Störenfriede: Mücken und Zecken.

SURVIVAL.CH

survival.ch ist der Onlinestore für alles rund um Natur, Outdoor und Wildnis.

Wer gerne mal dem Stadtleben

Schädel-Hirn-Trauma

Typisch für eine Gehirnerschütterung ist, dass der Verletzte unmittelbar nach dem Aufprall kurz das Bewusstsein verliert, eine kurze Gedächtnislücke