Sonne im Schnee

Geschrieben von: admin

2015-01-25

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Probleme mit der Sonne können auch in den schneebedeckten Bergen vorkommen. In hohen Gebirgen ist man zu starker ultravioletter Sonnenstrahlung (UVA und UVB) ausgesetzt. Das birgt die Gefahr von Sonnenbrand, Überhitzung und Augenschäden.

Die UVB-Strahlung der Sonne kann die Haut genau wie kochendes Wasser verbrennen. Die UVA-Strahlung dringt noch tiefer in die Hautschichten ein, verursacht Hautalterung und steigert die Gefahr von Hautkrebs.

Die UV-Strahlung ist am stärksten, wenn die Sonne auf dem Himmel ihren Höchststand erreicht. Das geschieht abhängig von der Entfernung vom Äquator und der Zeitzone zwischen 11.00 und 15.00 Uhr.

Auch die folgenden Faktoren verstärken diese Strahlungen:

  • Dünne der Ozonschicht (je dünner, desto mehr Strahlung dringt durch)
  • Höhe des Ortes (pro 300 m über Meereshöhe verstärkt sich die Intensität der UV-Strahlung um 4 %).

Vorbeugung:

  • Benutzen Sie eine Sonnencreme mit mindestens SPF30 (mindestens 2 mg Creme pro cm2). Die Sonnencreme sollten Sie mindestens 20 Minuten vor der Sonnenbestrahlung auftragen, das im Idealfall nach 15 bis 30 Minuten wiederholen und später alle 2 Stunden wieder auftragen (besonders nach Schwitzen oder Schwimmen).
  • Tragen Sie Schutzkleidung! Ein Hut oder im Winter ein Schutzhelm ist ein Muss! Wenn Sie sich der Sonnenstrahlung länger aussetzen, sollten Sie lange Ärmel und eine lange Hose tragen. Ihren Hals sollten Sie in jeder Jahreszeit mit einem Kapuzenschal, Tuch oder einem sog. Headbanz schützen.
  • Eine Sonnenbrille oder im Winter Skibrille ist unerlässlich, um die Augen vor der Sonnenstrahlung zu schützen. Frischer Schnee kann bis zu 80 % der UV-Strahlen reflektieren. Experten raten, eine Sonnenbrille mit der Bezeichnung UV400 oder mindestens der EU-Markierung zu tragen (welche vor 95 % der Strahlung bis zu 380 nm schützt). Wählen Sie eine Sonnenbrille oder Skibrille mit grossen Brillengläsern und Seitenschutz.

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