Was Sie Ihrem Kind erklären soll – Kindersicherheit

Geschrieben von: Judit

2017-05-10

0 kommentare

Bevor Sie Ihrem Kind mehr Unabhängigkeit erlauben, sollten Sie einiges unternehmen, um für seine Sicherheit zu sorgen.Wir sagen Ihnen, wie Sie Ihrem Kind den richtigen Umgang mit Fremden beibringen können. Sie sollten alle gefährlichen Situationen mit Ihrem Kind besprechen.
  1. Verraten Sie den Namen Ihres Kindes nicht

Schreiben Sie den Namen des Kindes nicht auf seine Sachen; binden Sie keinen Namenanhänger auf seinen Rucksack; kleben Sie seinen Namen nicht auf seine Lunch-Box oder Thermosflasche. Die Sachen des Kindes sollten Fremden keinen Zugang zu privaten Infos bieten. Wenn ein Unbekannter das Kind beim Namen nennt, gewinnt er gleich sein Vertrauen, was zu verschiedenen gefährlichen Manipulationen leiten kann.

Es ist eine viel bessere Idee, statt dessen Ihre Telefonnummer auf alles zu schreiben – das wird hilfreich sein, wenn etwas verloren geht oder gestohlen wird.

  1. Renn von Autos in die entgegengesetzte Richtung weg!

Wir bringen unseren Kindern bei, nicht mit Fremden in ein Auto zu steigen, und das ist wichtig. Aber Ihr Kind sollte noch eine Regel lernen: wenn ein Auto in der Nähe anhält oder anfängt, ihm zu folgen und die Insassen versuchen, mit ihm Kontakt aufzunehmen, sollte es – verglichen mit der Richtung des Fahrzeugs – schnell in die entgegengesetzte Richtung wegrennen. Das wird ihm Zeit geben, um Hilfe zu rufen.

  1. Denken wir ein Familienpasswort aus!

Wenn jemand Ihrem Kind sagt „Komm mit mir. Ich bringe dich zu deinen Eltern!“ sollte das Kind als Erstes diesen Fremden fragen „Wie heißen meine Eltern? Und was ist unser Familienpasswort?“ Wir raten Ihnen, mit Ihrem Kind zusammen ein Schlüsselwort für Notfälle auszudenken (z.B. wenn Sie jemanden darum bitten müssen, das Kind aus dem Kindergarten oder der Schule abzuholen). Verwenden Sie etwas Unerwartetes (und deshalb nicht Erratbares) wie z.B. „eine flauschige Apfelsine“.

  1. Schreie „Ich kenne ihn/sie nicht!“

Sagen Sie Ihrem Kind, dass es mehr als OK ist, sich schlecht zu benehmen, wenn es von einem Fremden angefasst oder gepackt wird: beisse, trete, kratze und versuche um jeden Preis, Aufmerksamkeit zu erregen, auch wenn die Situation sehr erschreckend ist. Das Kind sollte auch ständig schreien „Ich kenne ihn/sie nicht! Er/sie will mich mitnehmen!“

  1. Breche Gespräche ab und halte Distanz!

Ihr Kind sollte wissen, dass es nicht verpflichtet ist, sich mit Fremden zu unterhalten, also ist es das Beste wegzugehen und einen sicheren Ort zu suchen, wenn das Gespräch länger als 5-7 Sekunden hält. Während des Gesprächs sollte das Kind immer 2 Meter von Fremden entfernt stehen; wenn der Fremde versucht, näher zu kommen, ist es wichtig, einen Schritt nach hinten zu machen. Üben Sie diese Situation mit dem Kind, zeigen Sie ihm, wie viel 2 Meter sind und betonen Sie, dass es diese Entfernung in jedem Fall immer halten soll.

  1. Steige nicht mit Fremden zusammen in den Aufzug!

Bringen Sie Ihrem Kind bei, mit dem Rücken zur Wand auf den Fahrstuhl zu warten, damit es jeden sehen kann, der sich nähert. Und wenn es ein Fremder oder jemand kaum bekannter ist, sollte das Kind sich irgendeinen Grund ausdenken, um nicht mit dieser Person in den Fahrstuhl zu steigen. Die besten Möglichkeiten sind vorzutäuschen, dass es etwas vergessen hat, oder in den Briefkasten zu schauen. Wenn die Person das Kind auch weiterhin einlädt, in den Fahrstuhl zu steigen, muss das Kind höflich antworten „Meine Eltern haben mir gesagt, ich soll nur allein oder mit unseren Nachbarn in den Fahrstuhl steigen.“ Sagen Sie Ihrem Kind: wenn ein Fremder versucht, dich mit Gewalt in den Fahrstuhl zu drängen oder deinen Mund zuzuhalten, ist es von entscheidender Wichtigkeit zu kämpfen, zu schreien und zu beissen, bis ein Erwachsener zu Hilfe kommt.

  1. Sage keinem Fremden, dass deine Eltern weg sind!

Erklären Sie Ihrem Kind, dass es die Tür nicht öffnen darf, wenn es klingelt, aber keiner durch das Guckloch zu sehen ist und keiner auf die Frage „Wer ist da?“ antwortet, auch nicht ein ganz kleines bisschen, um zu sehen, was draussen passiert. Auch darf das Kind keinem Fremden verraten, dass seine Eltern weg sind – auch wenn der Fremde sagt, er sei ein Freund oder er sei von der Gemeinde. Wenn ein Fremder weiter darauf besteht und versucht, die Tür einzubrechen, muss das Kind sofort seine Eltern oder die Nachbarn anrufen.

  1. Vermeide es, Online-Freunde persönlich zu treffen!

Warnen Sie Ihr Kind, dass in der heutigen Welt Kriminelle ihre Beute im Internet finden können, und wenn jemand online sagt, er sei „Michael von nebenan“, ist es leicht möglich, dass diese Person nicht der 10-jähriger Junge ist, der sie angeblich ist. Harmloser Online-Chat kann uns für gefährliche Personen verletzlich machen. Das Kind muss vor Augen halten, Fremden, auch fremden Kindern niemals seine Telefonnummer, Adresse oder seinen Namen zu verraten. Auch sollte es Online-Kumpeln keine Fotos von sich schicken oder ihnen erzählen, wenn und wo es gern herumhängt. Und das Kind sollte den Vorschlag immer ablehnen, sich persönlich zu treffen.

Und 2 andere Möglichkeiten:

  1. Installieren Sie eine Ortungsapplikation

Dank ihrer GPS-Funktion ermöglichen Ihnen solche Apps, den Aufenthaltsort Ihres Kindes und den Batteriezustand seines Handys genau zu verfolgen.

  1. Armbanduhren mit Notruf

Geräte mit eingebautem Notrufknopf gibt es in Form von Armbanduhren, Schlüsselhaltern, Armbändern oder Medaillen. Mittels einer speziellen Mobilapplikation können Eltern ständig den Aufenthaltsort ihres Kindes beobachten. Und wenn das Kind den Knopf drückt, wird der Signal von den Eltern oder der Polizei empfangen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

CAPTCHA Code * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

ARTIKEL DIE SIE NOCH INTERESSIEREN KÖNNTEN

In Verbindung stehende Artikel

sehen alle

Cookie disclaimer

(DE)   Wir verwenden Cookies für statistische Zwecke, und um Ihre Erlebnisse auf der Website zu verbessern. Durch die weitere Nutzung

Sicherheit am Schwimmbecken

Kinder zwischen dem Alter 1 und 4 sind am meisten von Ertrinken gefährdet. Die meisten Kinder, die in Schwimmbecken ertrunken sind,

Sicherheit auf dem Balkon für Kinder

Sie ziehen in eine Wohnung im 7. Geschoss um. Das Wohnzimmer verfügt über einen schönen Balkon. Der Balkon ist herrlich zum

Ein gefährlicher Sommerfehler mit Kinderwagen, den die meisten Eltern begehen

Jeder weiss, dass es ein grosses Nein ist, Kinder in einem erhitzten Auto zu lassen, wenn auch für wenige Minuten.

Aber da