Sicherheit im Wintersport

Geschrieben von: Judit

2015-12-04

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Sicherheit im Wintersport ist ein wichtiges Thema in einem Land, wie Schweiz, wo der Schneesport sehr beliebt ist. Rund die Hälfte der Kinder und Jugendlichen fahren zumindest gelegentlich Ski oder Snowboard. Wie Daten der Beratungsstelle für Unfallverhütung zeigen, verletzen sich leider jährlich knapp 100.000 Wintersportler und Kinder und Jugendliche sind davon am meisten betroffen.

Kinder und Ski

Kinder lernen meist sehr schnell die Ski richtig zu benutzen.

Im Gegensatz zu Erwachsenen zeigen die kleinen Kinder erstmal wenig Respekt vor den Gefahren. Die Neigung zu einer riskanten Fahrweise ist bei ihnen sogar um bis zu zehn Mal höher als bei erwachsenen Skifahrern. Das liegt vor allem daran, dass Kinder meist noch nicht in der Lage sind, Geschwindigkeiten, Hindernisse und Gefahren richtig einzuschätzen.

Skihelm

Der Skihelm zählt zu den gängigsten Schutzmassnahmen für Skifahrer und Snowboarder. Haben Ski- und Snowboardfahrer bei einem Unfall beispielsweise einen Helm auf, wird das Risiko einer Kopfverletzung mehr als halbiert.

Der Kopfschutz sollte unbedingt der EN-Norm 1077 entsprechen, da diese Modelle die von der EU bestimmten Mindestanforderungen für Funktionalität und Schutz erfüllen. Nur der richtige Helm bietet ausreichenden Schutz vor Verletzungen.

Heuzutage haben sich Kinder sich an Skihelme gewöhnt: für sie sind Helme cool geworde und sie tragen sie gern. Wichtig ist ebenfalls, dass der Skihelm in der richtigen Grösse gekauft wird. Wenn der Helm zu gross, bietet er wenig oder gar keinen Schutz.

Schutzkleidung

Um so wichtiger ist die spezielle Schutzkleidung, die bei Stürzen oder Zusammenstössen, Verletzungen effektiv verhindern kann.

Besonders im Trend ist mittlerweile der Rückenprotektor. Bereits heute wird diese Polsterung von vielen Skifahrern und Snowboardern unter der Skikleidung getragen. Da Verletzungen der Wirbelsäule ebenso wie Kopfverletzungen schwere Folgen nach sich ziehen können, bieten auch diese Protektoren einen wichtigen Schutz. Die Rückenprotektoren gibt es inzwischen auch in Kindergrössen. Bei einem schweren Sturz hilft aber oft auch ein bepackter Rucksack.

Richtige Verhalten

Der beste Schutz für Kinder ist, ihnen möglichst früh das richtige Verhalten auf den Skipiste beizubringen.

Kinder müssen lernen, auf die anderen Skifahrer und Snowboarder zu achten, mögliche Gefahrensituationen abzuschätzen und diese damit rechtzeitig zu vermeiden. Wichtig ist, dass Eltern immer ein gutes Vorbild abgeben.

Eltern sollen beachten, dass Nachwuchs seine körperlichen Grenzen nicht überschreitet. Sie sollen sich mit den Kinder vor dem Start in den Tag aufwärmen, und dem Kinder ausreichend Zeit geben, damit sie sich an die Piste gewöhnen. Regelmäßige Pausen, Essen und Trinken helfen die Konzentration aufzuhalten. 65 Prozent aller Wintersportunfälle ereignen sich nachmittags – dann, wenn Konzentration und Kraft nachlassen.

Es gibt noch mehr Wissenswertes über Wintersport-Sicherheit unter:

www.bfu.chwww.skus.chwww.spick.ch

Easy -Turn Skigurt: Mit dem von Skilehrern entwickeltem Easy-Turn Sicherheitsgurt geht es für Kinder sicher, leicht und schnell Ski zu lernen aber kann auch für andere Aktivitäten eingesetzt werden. Mehr Infos hier.

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