Sichere Reise im Flugzeug

Geschrieben von: Judit

2015-05-18

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Flugsicherheit

Jährlich fliegen 3 Milliarden Menschen mit dem Flugzeug, davon sind ungefaehr 600 bei Flugzeugabstürtzen ums Leben gekommen. Im Vergleich dazu sterben jährlich schätzungsweise 1,2 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen. Das heißt alle 30 Sekunden stirbt eine Person aufgrund den folgen eines Verkehrsunfalls. Billigflieger, oder auch so genannte low-cost Airlines sind nicht gefährlicher bzw. Absturtzgefähreder als “normale” Airlines. Fluglinien aus den ehemaligen sowjetischen Staaten sind die Gefährlichsten weltweit, sie verzeichnen die höchste Unfallrate, welche das achtfache über dem weltweiten Durchschnitt liegt.

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Tipps für eine sichere und angenehme Flugreise

  • Kontaktieren Sie Ihren Hausarzt bei akuten und bei vorbestehenden Erkrankungen (insbesondere Herz-und Lungenkrankheiten).
  • Verteilen Sie die regelmaessig einzunehmenden Medikamente auf das Handgepaeck und den Koffer (in Originalpackung!) .
  • Engen Sie Ihre Beinfreiheit nicht zusaetzlich mit Handgepaeck ein und bewegen Sie regelmaessig Ihre Füsse.
  • Da Flugangst in engem Zusammenhang mit der Klaustrophobie steht, sollten Sie einen Sitzplatz am Gang wählen. So vermeiden Sie das physische Gefühl des „Eingesperrtseins“ und müssen sich den schwindelerregenden Ausblick hinter dem Fenster gar nicht erst vorstellen. Ablenkung waehrend der Reise, leichtes Beruhigungsmittel vom Arzt vor dem Start und Teilnahme an Seminare gegen Fluganst sind auch empfohlen.
  • Der zunehmende Aussendruck beim Landen würde Sie dann im Ohr schmerzen. Am besten Sie sorgen vor: mit Nasentropfen, -sprays oder -salben; auch Kauen und Gähnen hilft, den Druck zu lindern. Die trockene Kabinenluft bewirkt zudem ein Austrocknen der Nasenschleimhäute, dagegen hilft eine Nasensalbe.
  • Was kann man waehrend der langen Flugreise tun: entspannen, etwas Leichtes essen, regelmaessig trinken (2 dl pro Stunde und nicht alkoholische Getraenke), etwas Gymnastik machen.
  • Jetlag: ein paar Tage vor der Reise stellen Sie sich mit Ihrem Lebensrhytmus auf die neue Zeitzose ein.
  • Bei Babys und Kleinkinder kann Stillen oder Trinkflasche waehrend dem Sinkung helfen.
  • Beim Flug durch turbulente Luftzonen kann Reisekrankheit auftreten: Blaesse, Übelkeit oder Erbrechen. Vorbeugung sind: nicht seitwaerts sehen, Ruhe und Kaugummi.

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Wer sollen nicht reisen

  • Taucher, wenn der letzte Tauchgang innerhalb von 24 Stunden war
  • Schwangere, bei denen es weniger als 4 Wochen vor Geburtstermin gibt
  • Neugeborene, die weniger als 7 Tage alt sind
  • Persone mit schwere Herz-und Lungenkrankheiten, mit deutliche Blutarmut, kürzlich erlittener Hirnschlag, mit ansteckende Krankheiten, kürzlich durchgemachte Operationen, akute psychische Krankheiten und mit schwere fieberhafte Erkrankungen.

Achtung bei der Packung

Für unsere Sicherheit empfehlen die Fachleute, dass wir unseres Gepaeck nach dem Hinweis packen sollen:

Packen Sie nur das Nötigste ins Handgepäck. Verzichten müssen Sie auf die Flüssigkeiten in Behältnissen von mehr als 100 ml und Messer und Scheren mit einer Klingenlänge von mehr als 6 cm.

Nachfolgende Gegenstände dürfen Sie weder im Handgepäck noch im aufgegebenen Gepäck transportieren.

  • Feuerwerk / Wunderkerzen
  • Brennpaste (z.B. für Fondue-Rechaud)
  • Farben / Säuren
  • Gaskartuschen
  • Benzinflaschen
  • Benzin- / Gas-Kocher
  • Nassbatterien (z.B. Autobatterie)

Ersatz-Batterien, Feuerzeuge oder Tauchausrüstung dürfen Sie nur unter Einhaltung spezieller Vorschriften mitführen.

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Was macht der Crew für Ihre Sicherheit vor dem Start und an Bord

  • Schon Stunden vor dem Flug werden im Flughafen für den Flug unzählige Informationen gesammelt: über die Wetterverhältnisse und Windstärken auf der Flugstrecke und am Zielort, die Bewölkung und Sichtverhältnisse. Aufgrund dieser Informationen legt der Pilot die genaue Flugroute fest, er schaut nach Ausweichflughäfen, falls er aufgrund schlechter Witterungsbedingungen am Zielflughafen nicht landen kann.
Der Pilot berechnet die Menge des notwendigen Treibstoffs inklusive einer großzügigen Sicherheitsreserve, um auch länger in der Luft bleiben zu können, falls über dem Zielflughafen dichter Verkehr herrscht und er nicht sofort eine Landeerlaubnis erhält.
  • Die Stewardessen überzeugen sich vor dem Flug, daß die vorgeschriebene Ausrüstung an Bord vollständig und funktionstüchtig ist.
  • Die Piloten überprüfen unmittelbar vor dem Start nochmals Triebflächen, Start- und Landeklappen, die Instrumente sowie den Bordcomputer.
  • Das Cockpit der Piloten ist mit einer verwirrenden Vielfalt von Hebeln, Lämpchen und Instrumenten übersät. Viele diese Instrumente sind nach dem Motto <Doppelt genäht, hält besser> zwei- oder gar mehrfach vorhanden. Ein Ausfall eines Instrumentes wäre also kein Grund zur Besorgnis.
  • Während des Fluges steht der Pilot mit den Fluglotsen in Kontakt, die seinen Flug am Radarschirm überwachen und darauf achten, daß er sich an die vorgeschriebene Flugroute und die Flughöhe hält.
  • Der Autopilot, eine Art automatisches Lenksystem, fliegt die Maschine von ganz alleine aufgrund der eingegebenen Daten. Der Pilot muß also nicht selbst fliegen und kann sich voll und ganz auf die Sicherheit der Maschine konzentrieren.
  • So wie eine unbemannte Raumfähre ständig mit der Erde in Verbindung steht und von dort programmiert, ja sogar repariert werden kann, so garantiert heute ein Fernwartungs- und Diagnosesystem, daß man am Boden jederzeit über den technischen Zustand der Maschine informiert ist und sofort eingreifen kann, wenn sich Unregelmäßigkeiten ergeben sollten.
  • Um als Pilot eine Maschine fliegen zu dürfen, muß man eine jahrelange Ausbildung durchlaufen, die strenger nicht sein könnte. Frühestens nach 5 bis 7 Jahren theoretischer und praktischer Ausbildung kann man Flugkapitän werden. 
Im Gegensatz zum Autoführerschein, der für immer seine Gültigkeit behält, ist die Fluglizenz nur 6 Monate gültig. Sie wird nur verlängert, wenn der Kapitän nachweisen kann, daß er körperlich, theoretisch und praktisch immer noch den hohen Anforderungen genügt. 

Bei jedem Flug sind immer zwei voll ausgebildete Piloten an Bord.
  • Beim Sicherheitscheck der Maschine durch den Piloten entstehen eine Reihe von Geräuschen (Brummen, Summen, Quietschen, usw), die durch das Bewegen der hydraulischen und mechanischen Teile, etwa der Start- und Landeklappen an den Tragflächen, hervorgerufen werden.
  • Wenn starke Winde (Turbulenzen) auftreten, wird das Flugzeug hin- und hergeschüttelt, es vibriert und der Flug ist unruhig. Alles ist in Ordnung. Sie und die Maschine sind sicher. Sie ist so gebaut, daß sie mit selbst stärksten Turbulenzen fertig wird. 

Die Tragflächen können und müssen sich mehrere (!) Meter nach oben und unten biegen können, ohne daß das Geringste passiert.

Mehr Info: http://www.safetravel.ch

 

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Quelle:

http://www.palverlag.de/flugangst-sicherheit.html

GSK : Reisen im Flugzeug

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