Schwangere haben mehr schwere Autounfälle

Geschrieben von: Judit

2015-05-02

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Schwangere haben mehr schwere Autounfälle, weil sie oft unkonzentrierter und müde sind, verunfallen schwangere Frauen häufiger im Strassenverkehr. Es kann auch sein, dass ihre Reaktionsfähigkeit, Wahrnehmung und Aufmerksamkeit im Verlauf der Schwangerschaft immer geringer werden. Viele Frauen machen die Erfahrung, dass kleine Blechschäden auf einmal viel leichter passieren. Kommen dann noch Übelkeit, Rückenschmerzen und andere Schwangerschaftsbeschwerden hinzu.

 Deutlicher Anstieg

Im zweiten Drittel der Schwangerschaft steigt bei Frauen das Risiko für einen schweren Verkehrsunfall deutlich an. Das ergab eine Auswertung der Daten von mehr als 500’000 Schwangeren in Kanada, die im «Canadian Medical Association Journal» veröffentlicht wurde.

Demnach stieg im zweiten Schwangerschaftsdrittel die Anzahl der Unfälle mit mindestens zwei beteiligten Fahrzeugen, bei denen eine medizinische Notversorgung erforderlich wurde, fast um die Hälfte an. Während den Frauen als Fahrerin in den Jahren vor der Schwangerschaft durchschnittlich 177 solcher Unfälle im Monat passierten, erhöhte sich diese Zahl im zweiten Trimester auf monatlich 252 Unfälle.

Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Zerstreutheit

Die Forscher führen das gestiegene Unfallrisiko im zweiten Schwangerschaftsdrittel auf häufige Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Zerstreutheit zurück. Zur Mitte der Schwangerschaft treten diese Einschränkungen zusehends auf, obwohl oft noch wenig körperliche Veränderungen wahrnehmbar sind. Daher könne es gerade dann leicht zu einer Selbstüberschätzung der Schwangeren kommen.

Entgegen anderslautenden Gerüchten sollten Schwangere niemals auf den Schutz des Airbags verzichten. Die Airbags sollten also keinsfalls ausgeschaltet werden. Ist man richtig angeschnallt, stellt der Airbag keine Gefahr dar für das Baby – ein Aufprall auf das Lenkrad wäre weitaus schlimmer.

Motorradfahren ist übrigens aus ärztlicher Sicht in der Schwangerschaft nicht zu empfehlen.

Eine gute Lösung

Mit dem besafe Schwangerengurt können Sie gleich zwei Leben schützen: Ihr eigenes und das Ihres ungeborenen Kindes. Im Falle eines Unfalls wird ein Erwachsener mit einer Kraft von 3-5 Tonnen nach vorn geschleudert. Der Beckengurt liegt normalerweise ungünstig über dem Bauch der Schwangeren. BeSafe Schwanger leitet den Beckengurt weg vom Bauch, damit das Ungeborene beim Unfall keinen extremen Belastungen ausgesetzt wird. Er schützt das Kind im Mutterleib, in dem er den Beckengurt vom Bauch „ablenkt“! Experten empfehlen, den Spezialgurt bereits in der frühen Schwangerschaft zu benutzen, da es auch in dieser Phase bei Unfällen oder Vollbremsungen zu Ablösungen der Plazenta kommen kann.

 

besafe

 

Quelle: 20minuten, swissmom

 

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